Galerie

Konzeptionelle und experimentelle Arbeiten

"FAR AWAY FROM HOME", Keilrahmen 80 x 100 cm, Kollage, 2013

"STRANDGUT", Keilrahmen 50 x 60 cm, Kollage, 2013

Abgetragene Zimtlatschen, weit entfernt vom Ziel, ohne Halt für die Füsse. Voller Zuversicht wird der Weg fortgesetzt. Wenn es sein muss barfuss. Zu einem besseren Ort, einer besseren Zukunft und einem erfüllteren Leben, auch wenn die Gefahr besteht, sich weiterhin zu verletzen und verletzt zu werden. Eine experimentelle Arbeit bestehend aus Acrylfarbe, Gegenständen, handgeschöpftem Papier und Spielgeld. Das Bild wurde in verschiedenen Ebenen angelegt und Brandlöcher in die Komposition intergriert.


Angeschwemmt an einen Strand. Zurückgelassen nach einer ausgelassenen Party. Hier finden sich Flaschenböden, Scherben und Muschelriemen. Erinnerungen. Zeitkonserven, die auf Verantwortungslosigkeit und Spaß in der Vergangenheit hindeuten. Das Bild wurde in verschiedenen Ebenen angelegt und Brandlöcher in die Komposition intergriert.

 

 

"VON DER LEICHTIGKEIT DES SEINS", Aquarellpapier 30 x 40 cm, Wachs, Acryl und Aquarell, 2013

"DER EISVOGEL", Karton 30 x 40 cm, Kollage, 2013

Blutrote Tränen vergangener Tage und doch ein blauer Ballon in hellblauem Himmel. Eingebrannte Hoffnung. Eine experimentelle Arbeit mit Wachs und Acrylfarbe. Außerdem wurde ein Branntloch in die Komposition integriert, das mit einem farbigen Aquarell hinterlegt wurde.


Bei diesem Bild handelt es sich um eine experimentelle Arbeit mit Backton und Acrylfarbe. Außerdem wurden Branntlöcher integriert und Aquarelldrucke dahinter geklebt, die teilweise ebenfalls angerußt wurden, was einen sehr interessanten Effekt erzeugt.

 

 

"ROTER DERWISCH", Papier 30 x 40 cm, Acryl

"DER SCHATZ UNTERM REGENBOGENL", Aquarellpapier 30 x 40 cm, Kollage, 2013

Dynamische Rythmen. Wirbelnde Bewegungen. Tanzende Derwische. Lebensfreude, aber auch blutrote Aggression. Kriegerisch und herausfordernd. Eine Arbeit mit Acrylfarbe auf Papier.


Zerstörung setzt mitunter Wunderbares frei. Nach der Dunkelheit ins Licht? Wünschenswert. Hoffnung. Mein Schatz!

 

 

"DRUM PRÜFE, WER SICH EWIG BINDET", Karton
30 x 40 cm, Acryl Kollage auf schwarzer Pappe, 200 g, 2013

"AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN ZEIT",
30 x 40 cm, Acryl Kollage auf schwarzer Pappe, 200 g, 2013

Druck macht unfrei, schürt Wut, blockiert und staut sich an, bevor er sich mit lautem Getöse entläd und pure Energie freisetzt. Nun liegt es am Individuum, ob es sie kontruktiv oder destruktiv einsetzt.

Bei diesem Bild handelt es sich um eine experimentelle Arbeit aus Zeitungspapier, Spielgeld und Acrylfarbe. Außerdem wurden Branntlöcher in die Komposition integriert und mit Spielgeld und Fotos hinterlegt.

Viel Zeit habe ich in meinem Leben schon verschwendet. Zeit, die ich niemals wieder zurück bekommen kann. Nutzlos verstrichene Lebenszeit. Einfach so verloren. Ärgerlich in Momenten in denen Zeit knapp wird.

Bei diesem Bild handelt es sich um eine experimentelle Arbeit aus Zeitungspapier und Acrylfarbe. Außerdem wurde ein Branntloch in die Komposition integriert und mit einem Bild hinterlegt.

 

 

"ZENTRUM DER BEGIERDE", Keilrahmen 40 x 40 cm, Acryl gespachtelt, 2012

"ZUGEWANDT", Keilrahmen 30 x 40 cm, Kerzenbild, 2011

Ein sehr aktuelles Bild, dass seinen Ursprung in der Shoparbeit hatte und sich durch einen Überarbeitungsprozess zu dem mauserte, was es jetzt ist. Wie die Satelitenansicht eines Wirbelsturms über der Landschaft kann dieses Bild auf das Innere des getriebenen Menschen übertragen werden. Von einer gewissen Kühle und Beherrschtheit umgeben, brodelt im Zentrum ein flammender Kern, der bereit ist zu wachsen und alles zu verbrennen, das sich ihm in den Weg stellt, um neue Kraft daraus zu schöpfen und einen Reinigungsprozess einzuleiten. Ein Buschbrand, der sich zu einem gewaltigen Inferno ungezügelter Energien entwickeln und Platz für Neues schaffen kann, wenn man die aktuellen Herausforderungen des Lebens als Nahrung des persönlichen Wachstums und nicht als Hungerperiode, im Sinne unerfüllter Wünsche, anzunehmen bereit ist.


Für die romantischen, gemütlichen Stunden im Jahr habe ich sogenannte Kerzenbilder entwickelt und umgesetzt. Die Idee dabei ist, die Kerzen in die Komposition zu integrieren und dem Bild einen zusätzlichen Verwendungszweck zu geben. Die Bilder funktionieren mit tropffreien Pyramidenkerzen und verbreiten eine schöne Atmosphäre. Dieses Bild habe ich zuerst mit verschiedenen Farben grundiert, bin im nächsten Schritt mehrmals mit Backton drangegangen und habe es schliesslich neu bemalt. Danach wurde es noch mit heißem Wachs betreufelt und anschliessend mit Künstlerfirnis überzogen.

 

 

"DER WEG INS LICHT", Keilrahmen 80 x 100 cm, Kollage, 2010

"BEFREIUNG" Keilrahmen 80 x 100 cm, Acryl, 2010

Bei diesem Bild handelt es sich um ein handgemaltes, farbintensives Acrylgemälde auf Keilrahmen, das mehrere Arbeitsschritte erforderlich machte. Zunächst wurde Backton und Strukturmasse aufgetragen, um einen dreidimensionalen Effekt zu erzielen, außerdem wurden Folie und Glasscherben in die Komposition integriert und anschliessend wurde in mehreren Schichten Acrylfarbe abwechselnd mit dem Spachtel und dem Pinsel aufgetragen. So wandelt sich der beschwerliche Weg des eigenen Wachstumsprozesses mit scharfkantigen Bewährungsproben nach ihrer Überwindung und Klärung in eine Zukunft voller Licht und Zuversicht. Das zentrale Thema ist die Überwindung der eigenen Ängste und damit der selbstauferlegten Beschränktheit, die ein besseres Leben unmöglich macht.


Hier handelt es sich ebenfalls um ein handgemaltes, farbintensives Acrylgemälde auf Keilrahmen. In verschiedenen Etappen wurden nach und nach Farbschichten übereinandergelegt, um sich am Ende in dieser dynamischen Bewegung aufzulösen und den Befreiungsschlag vom Statischen in die Bewegung auszuführen. Für mich persönlich bedeutete es, eine Malblockade zu überwinden und dem Bild mutig seinen Entstehungsraum zu lassen, ohne zu viel konstruieren zu wollen.

 

 

"KONFRONTATION", Keilrahmen 67 x 47 cm, Acryl, Kohle 2008

"ILLUSIONEN" 30 x 40 cm, Acryl und Wachs auf Karton, 2007

2008 fing ich schon an mit Glasscherbensplittern zu arbeiten, wobei sie hier nur als Schablonen dienten, um die beiden Kontrahenten in Szene zu setzen. Vor einem kühlen gespachtelten Hintergrund begegnen sich zwei spitze Bögen, wobei der eine dem anderen eher in einer demütigen Geste gegenübertritt, während der Gegner zum Angriff übergeht, was durch den Bezug zur roten Farbe (Blut) im Hintergrund noch verdeutlicht wird.

Schon 2007 habe ich mich erstmals mit dem Thema "Wachs" und dessen Integration in den Malprozess beschäftigt. Dabei ist das Bild "Illusionen" entstanden, denn genau wie bei diesen Wunschvorstellungen zerfließen manche Gedankenkonstruktionen und Glaubenssätze oft zu mehr oder weniger heftigen Emotionen, wenn sie einer Überprüfung mit den Begebenheiten der Realität nicht mehr standhalten können.